06. Oktober 2023 in Tübingen – Präsentiert wird im Rahmen der „Interkulturellen Woche“ die Ausstellung „Afghanistan zwischen Hoffnung und Scheitern“ (Literaturevent)


Lade Karte ...

Datum/Zeit
Date(s) - 06/10/2023
08:30 - 21:00

Veranstaltungsort
Volkshochschule Tübingen

Kategorien


AUSSTELLUNG
Afghanistan zwischen Hoffnung und Scheitern
Freitag, 29.09.2023 bis
Freitag, 13.10.2023
Volkshochschule Tübingen
Katharinenstraße 18
72072 Tübingen
Deutschland
Im Rahmen der »Interkulturellen Woche«
Ausstellung der Fotografien von Andy Spyra zu Wolfgang Bauers Buch Am Ende der Straße – Afghanistan zwischen Hoffnung und Scheitern. Eine Reportage

Eine Veranstaltung des AK Asyl Südstadt
Weitere Informationen zur Veranstaltung
https://akasylsued.de/wp-content/uploads/2023/07/afghanistan_karte-v2_klein.pdf

Wolfgang Bauer
Am Ende der Straße
Afghanistan zwischen Hoffnung und Scheitern. Eine Reportage
Mit zahlreichen Fotografien

Die afghanische Ring Road. Eine Straße, die real existiert und dennoch ein Mysterium ist. Der 2200 Kilometer lange kreisförmige Highway verbindet die wichtigsten Städte des Landes. Er versprach Einheit und Aufschwung. Seit sechzig Jahren wird an ihm gebaut, doch fertig ist er noch immer nicht. Korruption und Misswirtschaft haben riesige Summen verschlungen. Nach dem Einmarsch der westlichen Truppen wurde die Straße zu einem blutigen Schlachtfeld.

Kaum ein deutscher Journalist kennt Afghanistan so gut wie Wolfgang Bauer. Der Zeit-Reporter war viele Male vor Ort, machte die Schicksale der Menschen in preisgekrönten Reportagen anschaulich. Früh warnte er vor einer Rückkehr der Taliban. Im August 2021 wurde einer seiner engsten Mitarbeiter ermordet.

Nach dem Fall Kabuls kehrt Wolfgang Bauer noch einmal zurück. Er bereist die Ring Road, sucht Orte auf, die er in den letzten 20 Jahren besucht hat – und geht der Frage nach: Warum ist der Westen in Afghanistan gescheitert? Was hat dieses Scheitern mit der milliardenschweren Entwicklungshilfe zu tun? Und wie geht es weiter? Seine Reportage ist eine Parabel über Hoffnung und Scheitern am Hindukusch.

Wolfgang Bauer
Bruchzone
Krisenreportagen

Das Jahr 2018. Während wir in Europa weiterhin in einer Art Komfortzone leben, toben in anderen Weltregionen Kriege, zerfallen staatliche Institutionen, leiden Millionen Menschen Hunger. Der Zeit-Journalist Wolfgang Bauer erkundet diese Bruchzone seit Jahren. Für sein neues Buch hat er einige seiner eindringlichsten Reportagen zusammengestellt: über nordkoreanische Geisterschiffe, die an der japanischen Westküste angeschwemmt werden, über den »Maniak«, einen Serienmörder, der in der russischen Wolgaregion sein Unwesen treibt, oder über die Odyssee pakistanischer Seeleute, die am Horn von Afrika Piraten in die Hände fallen. Der Band enthält aber auch hoffnungsvolle Geschichten, etwa die eines IT-Beraters aus Minnesota, der in seine somalische Heimat zurückkehrt, um dort einen Staat aufzubauen.

Bauers Reportagen zeigen die politische und soziale Wirklichkeit aus der Nähe und in ihrer ganzen Komplexität. Anhand konkreter Einzelschicksale entfaltet er virtuos die sozialen und historischen Hintergründe regionaler Konflikte. Dabei gelingt ihm stets die delikate Gratwanderung: Hoffnung ohne Naivität, Mitgefühl ohne Kitsch.

Wolfgang Bauer
Die geraubten Mädchen
Boko Haram und der Terror im Herzen Afrikas
Mit Fotografien von Andy Spyra

Im April 2014 überfiel ein Kommando der Terrororganisation Boko Haram das Dorf Chibok im Nordosten Nigerias und entführte 276 Schülerinnen aus dem örtlichen Internat. Ein Aufschrei ging um die Welt. Unter dem Hashtag »Bring Back Our Girls« verliehen Persönlichkeiten wie Michelle Obama und die Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai ihrem Entsetzen Ausdruck.

Das Schicksal der Schülerinnen aus Chibok ist kein Einzelfall. Bis heute befinden sich Tausende Frauen in den Händen der Islamisten. Im Juli 2015 reiste der Zeit-Reporter Wolfgang Bauer nach Nigeria, um mit Mädchen zu sprechen, denen die Flucht gelungen ist. Sie berichten von ihrem Leben vor ihrer Entführung, von ihren grausamen Erfahrungen während der Gefangenschaft und von ihren Träumen für eine bessere Zukunft.

Die Erzählungen der Frauen bieten exklusive Einblicke in das Innenleben der Organisation und zeichnen ein detailliertes Bild des Schreckensregimes von Boko Haram. Zugleich beleuchtet das Buch die historischen und politischen Hintergründe des Terrors und zeigt, wie er das ethnische und kulturelle Gleichgewicht in einer der vielfältigsten Regionen der Welt zerstört. Vor allem aber gibt es den Mädchen ihre Stimme zurück. Eine kraftvolle Stimme, die von Leid und Gewalt erzählt, aber auch von Mut. Und von Hoffnung.

Quelle: Suhrkamp Verlag/Insel Verlag

Buchanzeige von „Wer liest wann wo“: Unsere Empfehlungen für Sie!

Direkt beim Verlag oder bei unserer Partnerbuchhändlung ist das Werk „Bruchzone – Krisenreportagen“, „Die geraubten Mädchen – Boko Haram und der Terror im Herzen Afrikas“ und „Am Ende der Straße – Afghanistan zwischen Hoffnung und Scheitern – Eine Reportage“ von Wolfgang Bauer erhältlich! Lesen Sie über die ergreifenden Geschehnisse der jüngsten Geschichte!

Verschiedene Medien bzw. Formate:
Wolfgang Bauer: Bruchzone – Krisenreportagen (eBook (EPUB), 2018) – buch7
Wolfgang Bauer: Bruchzone -Krisenreportagen (Buch (kartoniert), 2018) – buch7
Wolfgang Bauer: Die geraubten Mädchen – Boko Haram und der Terror im Herzen Afrikas (eBook (EPUB), 2016) – buch7
Wolfgang Bauer: Die geraubten Mädchen – Boko Haram und der Terror im Herzen Afrikas (Buch (Hardcover), 2016) – buch7
Wolfgang Bauer: Am Ende der Straße – Afghanistan zwischen Hoffnung und Scheitern – Eine Reportage (eBook (EPUB), 2022) – buch7
Wolfgang Bauer: Am Ende der Straße – Afghanistan zwischen Hoffnung und Scheitern – Eine Reportage (Buch (Hardcover), 2022) – buch7

Ihre Kaufentscheidung unterstützt die Buchbranche!

Bücher sind Bewahrer des Wissens und das Tor in andere Welten!