Bertha von Suttner: „Die unbekannten Jahre in Georgien“


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Datum/Zeit
Date(s) - 27/06/2017
20:00 - 21:30

Veranstaltungsort
Romanfabrik

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Literatursalon Euterpe
Bertha von Suttner

Die unbekannten Jahre in Georgien

Die österreichische Pazifistin, Friedensforscherin und Schriftstellerin Bertha von Suttner, gebürtige Gräfin Kinsky von Wchinitz und Tettau, war die erste Frau, die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde. Für die deutsch-georgischen literarischen Beziehungen sind die Jahre besonders wichtig, die sie in Georgien verbracht hat. Nachdem sie 1876, gegen den Willen seiner Eltern, den Grafen Arthur Gundaccar von Suttner heiratete, zog das Ehepaar für mehr als acht Jahre, von 1876 bis 1885, in den Kaukasus zu Fürstin Ekatarina Dadiani von Mingrelien, wo sie unter schwierigen finanziellen Umständen lebten.

Bertha schlug sich als Sprachlehrerin durch, schrieb Unterhaltungsromane und Übersetzungen. Gemeinsam mit ihrem Mann Arthur half sie dem georgischen Schriftsteller Iona Meunargia, das georgische Nationalepos „Der Recke im Tigerfell“ von Schota Rustaweli ins Deutsche zu übersetzen. Ansonsten ist aus dem Leben Bertha von Suttners aus ihrer Zeit in Georgien nur wenig bekannt. Im Palast der Fürsten Dadiani von Samegelo sowie im Museum von Zugdidi (Georgien) sind allerdings einige Materialien aus dieser Zeit erhalten geblieben. Aus der Perspektive der deutsch-georgischen literarischen Beziehungen bleibt das Ehepaar bis heute von Bedeutung. Vor Kurzem wurde Arthur von Suttners Buch „Die Adjaren“, erstmalig erschienen im Jahre 1890 bei der Deutschen Verlags-Anstalt, ins Georgische übersetzt und herausgegeben. Der Abend soll weniger bekannte Details aus dem Leben Berthas und Arthurs von Suttner in Samegrelo ans Licht bringen. Moderation: Prof. Manana Tandaschwili, Vortrag: Prof. Alexander, Kartosia.

Dienstag, 27. Juni 2017 / 20.00 Uhr

Eintritt 10 Euro, ermäßigt 5 Euro

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