31. Mai 2017 in Freiburg – Albert Henrichs und Roman Erhlich präsentieren „Die fürchterlichen Tage des schrecklichen Grauens“ (Lesung und Gespräch)


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Datum/Zeit
Date(s) - 31/05/2017
20:00 - 22:00

Veranstaltungsort
Alter Wiehrebahnhof, Galerie

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ROMAN EHRLICH: DIE FÜRCHTERLICHEN TAGE DES SCHRECKLICHEN GRAUENS

Lesung und Gespräch mit Albert Henrichs

„Ich wollte der sein, der ausgefahren war, um das Abenteuer des Sterbens zu erleben, und gleichzeitig am Ufer zurückbleiben, um es aus sicherer Distanz zu betrachten.“ So beschreibt der Ich-Erzähler in Roman Ehrlichs jüngstem Roman Die fürchterlichen Tage des schrecklichen Grauens (Fischer, 2017) den Wunsch, auf der Kino-Leinwand einen grausamen Tod zu sterben. Ein Glücksfall also, dass sein alter Freund Christoph ihn einlädt, bei einem Horrorfilmprojekt mitzuwirken. Das Ziel: ein filmisches Bild des Grauens in der Wohlstandsgesellschaft. Das Drehbuch: ein Substrat aus individuellen Albträumen, das in „Angstsitzungen“ mit dem Filmteam entsteht. Ein im wahrsten Sinne schmerzhafter kreativer Prozess beginnt …

„Sein Erzählen bewegt sich in den Untiefen der Wirklichkeit, es erkundet das Unheimliche, das bei ihm frei von jeder Sensation ist“, so die Jury, die Roman Ehrlich in diesem Jahr die Alfred-Döblin-Medaille verlieh. Über seine Erzählkunst und die Rolle des Kinos für sein Schreiben spricht der Autor mit seinem Lektor Albert Henrichs.

Im Anschluss ängstigen wir uns kollektiv im Angesicht eines surrealen Kultfilms des Horrorgenres: Der heilige Berg von Alejandro Jodorowsky (USA, Mexiko 1973 / OmU / 114 min.) läuft um 22 Uhr in Kooperation mit dem Kommunalen Kino.

Roman Ehrlich, geboren 1983 in Aichach, studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und an der Freien Universität Berlin. Bislang erschienen Das kalte Jahr (2013), Urwaldgäste (2014) sowie Das Theater des Krieges (2016, mit Michael Disqué).

Veranstalter: Literaturbüro Freiburg und Buchhandlung Schwarz

Mi, 31.05., 20 Uhr | Alter Wiehrebahnhof, Galerie | Eintritt Lesung: 7/5 Euro (inkl. Kinofilm: 10/8 Euro)

Quelle: Literaturbüro Freiburg

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