31. Januar 2020 in Berlin – Charly Hübner, Ingo Schulze und Holger Helbig lesen im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Bin und bleibe, der ich war, Ernst Barlach.“ aus „Die Briefe – Kritische Ausgabe in vier Bänden“ (Lesung)


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Datum/Zeit
Date(s) - 31/01/2020
19:00 - 21:00

Veranstaltungsort
Akademie der Künste

Kategorien


Lesung
Freitag, 31.01.2020, 19:00 Uhr

Akademie der Künste

Pariser Platz 4
10117 Berlin

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe »Bin und bleibe, der ich war, Ernst Barlach.«
Charly Hübner, Ingo Schulze und Holger Helbig lesen und loben Barlachs Briefe aus der Neuerscheinung Die Briefe – Kritische Ausgabe in vier Bänden

Eine Veranstaltung der Akademie der Künste und des Ernst Barlach Hauses Hamburg mit Unterstützung des Suhrkamp Verlags
Eintritt:

€ 6,- / erm. € 4,- /
Karten ab 01.11.2019 unter www.adk.de/tickets; Tel.: 030-20057-1000; ggf. Restkarten an der Abendkasse

Ernst Barlach
Die Briefe – Kritische Ausgabe in vier Bänden

Die Briefe – Kritische Ausgabe in vier Bänden
Herausgegeben von Holger Helbig, Karoline Lemke, Paul Onasch und Henri Seel

Inhalt
Ernst Barlach nimmt unter den Künstlern der Moderne einen besonderen Platz ein. Über Barlachs Der tote Tag befand Thomas Mann, es sei das »Stärkste und Eigentümlichste …, was das jüngste Drama in Deutschland hervorgebracht hat«. Über seine Plastiken hielt Bertolt Brecht fest: »Sie haben viel Wesentliches und nichts Überflüssiges.« Als Neil MacGregor 2014 für seine Londoner Ausstellung »Deutschland – Erinnerungen einer Nation« nach einem ikonischen Exponat suchte, entschied er sich für Barlachs »Schwebenden« aus dem Güstrower Dom.
Anlässlich des 150. Geburtstages von Ernst Barlach erscheinen seine Briefe in einer vierbändigen Ausgabe. Sie enthält neu aus den Originalen transkribierte Texte mit einem kontextbezogenen Kommentar. Ein Viertel der gut 2200 Briefe wird hier zum ersten Mal veröffentlicht.
Mit den Briefen schrieb Barlach den Roman seines Lebens. Der Bogen reicht von Sinnsuche und Selbstaussprache über Künstlerwerdung und Meisterschaft bis hin zu Verzweiflung und Vereinsamung. Der alleinerziehende Vater gibt Nachricht, der selbstbewusste Künstler verhandelt, der Einzelgänger zieht sich zurück, der politisch interessierte Beobachter kommentiert. Der hier schreibt, ist belesen in vielen Literaturen, bewandert in der Kunst und begabt, von sich zu sagen. Er ist feinfühlig und unbescheiden, neugierig und starrsinnig, er bittet und ignoriert. In seinen Briefen wird Barlach kenntlich als Mensch.

Quelle: Suhrkamp Verlag/Insel Verlag

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