30. Mai 2017 in Hamburg – Pietro Bartolo und Lidia Tilotta präsentieren „An das Leid gewöhnt man sich nie“ (Lesung und Gespräch)


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Datum/Zeit
Date(s) - 30/05/2017
20:00 - 22:00

Veranstaltungsort
Kühne Logistics University

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Lesung
und Gespräch
Dienstag, 30.05.2017, 20:00 Uhr

Kühne Logistics University

Großer Grasbrook 17
20457 Hamburg

Im Rahmen des »Theater der Welt Festival«
Pietro Bartolo und Lidia Tilotta präsentieren das Buch: An das Leid gewöhnt man sich nie
Moderation und Übersetzung: Udo Gümpel
Außerdem werden Ausschnitte aus dem Dokumentarfilm »Seefeuer« gezeigt. in dem Bartolo porträtiert wird

In Kooperation mit dem Istituto Italiano di Cultura Amburgo
Eintritt:

€ 14,- / erm. € 9,-

Pietro Bartolo, Lidia Tilotta
An das Leid gewöhnt man sich nie – Salztränen. Mein Leben als Arzt auf Lampedusa

Inhalt

Lampedusa ist der Schauplatz einer der großen menschlichen Katastrophen unserer Zeit. Und Pietro Bartolo ist zum heldenhaften Symbol der Insel geworden. Dies ist die bewegende und aufrüttelnde Geschichte eines Arztes, dessen Menschlichkeit ein Vorbild ist – für uns alle.

Seit mehr als 25 Jahren ist er für sie da. Pietro Bartolo ist der Erste, der den Migranten auf europäischem Boden begegnet. Er versorgt sie, kümmert sich um sie, stärkt sie. Aber das Wichtigste: Er hört ihnen zu. Es sind Leidensgeschichten und Geschichten der Hoffnung, Erzählungen von Verlust und unendlichem Schmerz. Bartolo bekommt aber auch die unermessliche Erleichterung derer zu spüren, die es auf die sizilianische Insel geschafft haben und nun zögernd-hoffnungsvoll in die Zukunft blicken. In seinem Memoir verwebt Bartolo all diese Geschichten mit seiner eigenen: Aufgewachsen als Sohn einer armen Fischerfamilie, musste auch er einen langen und harten Weg beschreiten. Heute kämpft er voller Wut und Verständnislosigkeit, aber auch mit Nächstenliebe und Solidarität dafür, dass es den Geflüchteten nach ihrer Ankunft besser geht. Ein großes Beispiel an Mut und Zivilcourage. Und ein Beispiel dafür, wie verflucht selbstverständlich Menschlichkeit sein kann.

Quelle: Suhrkamp Verlag/Insel Verlag

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