29. September 2017 in Düsseldorf – Nico Bleutge und Marion Poschmann lesen aus ihren Werken (Lesung)


Lade Karte ...

Datum/Zeit
Date(s) - 29/09/2017
19:30 - 21:30

Veranstaltungsort
Heine Haus Literaturhaus Düsseldorf

Kategorien Keine Kategorien


Poesie – Ein Fest im Heine Haus Nico Bleutge & Marion Poschmann

19:30 Uhr

Heine Haus

Bolkerstr. 53

Eintritt 10,-/8,- (erm.), Tel. 0211.20054294

Der aktuelle Preisträger des Kranichsteiner Literaturpreises, Nico Bleutge, (moderiert von Hubert Spiegel, FAZ) und die diesjährige Preisträgerin des Düsseldorfer Literaturpreises, Marion Poschmann, (moderiert von Rudolf Müller, Heine Haus) lesen aus ihren aktuellen Gedichtbänden und kommen miteinander ins Gespräch.

Quelle: Literaturstadt Düsseldorf
____________________________________________

Lesung
und Gespräch
Freitag, 29.09.2017, 19:30 Uhr

Heine Haus

Bolkerstraße 53
40213 Düsseldorf

Marion Poschmann liest aus ihrem Lyrikband Geliehene Landschaften
Moderation: Rudolf Müller
Außerdem mit: Nico Bleutge
Eintritt:

€ 10,- / erm. € 8,-

Marion Poschmann
Geliehene Landschaften – Lehrgedichte und Elegien

Inhalt

»Geliehene Landschaft« heißt ein traditionelles Stilelement in der ostasiatischen Gartenkunst. Eine Szenerie außerhalb der Gartenanlage, oft ein Berg oder ein imposantes Gebäude, wird bewusst in die Gestaltung mit einbezogen. Ein kleiner Raum öffnet sich so ins Weite und steigert seine Pracht. Nicht anders verfahren Gedichte.

Ein Garten wird immer als paradiesisches Gefilde angelegt. Jeder Stadtpark kann als Jenseitslandschaft gelesen, jede öffentliche Grünfläche auf ihr utopisches Potential hin untersucht werden. Marion Poschmann leiht sich einen Lunapark in den USA oder ein Stück der finnischen Taiga und geht den spirituellen Sehnsüchten und politischen Implikationen nach, die in diesen Landschaften zum Ausdruck kommen. Ihre Gedichte reflektieren – teils in der Adaption klassischer Formen wie dem Lehrgedicht oder dem japanischen No-Spiel –, wie jede Landschaft als ästhetisches Konstrukt auftritt, und sie feiern die schöpferische Kraft der Sprache und der Natur.

Quelle: Suhrkamp Verlag/Insel Verlag

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.