28. Juni 2017 in Lüneburg – Gisela von Wysocki liest im Rahmen der Tagung „Im Vorraum des Denkens. Praktiken und Lebenswelten kritischer Theorie“ aus „Wiesengrund“ und spricht über „Den Essayist als Romanfigur“ (Lesung und Vortrag)


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Datum/Zeit
Date(s) - 28/06/2017
18:00 - 20:00

Veranstaltungsort
Leuphana Universität Lüneburg, Hörsaal 5

Kategorien Keine Kategorien


Vortrag
Mittwoch, 28.06.2017, 18:00 Uhr

Leuphana Universität Lüneburg
Hörsaal 5

Scharnhorststraße 1
21335 Lüneburg

Eröffnungsvortrag im Rahmen der Tagung »Im Vorraum des Denkens. Praktiken und Lebenswelten kritischer Theorie«
Gisela von Wysocki liest aus ihrem Roman Wiesengrund und spricht über »Den Essayist als Romanfigur«
Eintritt:

frei

Gisela von Wysocki
Wiesengrund

SWR-Bestenliste

Inhalt

Sterne sind aus Plasma und Gas gemacht. Der Vater muss es wissen, ein weit über Salzburg hinaus bekannter Astrophysiker. Hanna Werbezirk hält sie trotzdem für ewig. Und hat wenig Lust, ihm als Assistentin in seinem astronomischen Labor zu dienen. Im Nachtstudio hört sie heimlich die Vortragsfolge eines Autors, dessen Name sie sich merken wird. Wiesengrund. Er könnte hilfreich sein, für sie die Frage nach der Beschaffenheit der Sterne zu klären. Seine Worte, wendig und wandlungsfähig, eröffnen ihr den Blick in eine Welt mit eigenen Gesetzen. Das Gefühl einer Komplizenschaft mit dem radiophonen Mitternachtsbesucher macht aus der Lektüre seiner Schriften ein von Herzklopfen begleitetes Ereignis.

Als Studentin der Philosophie reist Hanna einige Jahre später nach Frankfurt am Main, um Wiesengrund in natura zu erleben – und gerät in gänzlich neue Sphären. Die politischen Turbulenzen der Zeit wirken auch in ihre neuen Lebensverhältnisse hinein. Vor allem aber steht sie jenem magischen Feld gegenüber, das sie selbst um den hazardeurhaften Denker errichtet hat.

Wiesengrund ist der zweite Roman der Schriftstellerin, Essayistin und Theaterautorin Gisela von Wysocki nach ihrem gefeierten Romandebüt Wir machen Musik. Er handelt von der Annäherung an ein Faszinosum. Und beschreibt die komischen, skurrilen Versuche, aber auch die Vergeblichkeit, seinem beklemmenden Zauber zu entkommen.

Quelle: Suhrkamp Verlag/Insel Verlag

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