23. Juni 2018 in München – Friedrich Ani liest aus „Im Zimmer meines Vaters“ und „Ermordung des Glücks“ (Lesung)


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Datum/Zeit
Date(s) - 23/06/2018
21:00 - 23:00

Veranstaltungsort
Hugendubel Fünf Höfe

Kategorien


Lesung
Samstag, 23.06.2018, 21:00 Uhr

Hugendubel

Theatinerstraße 11
80333 München

Im Rahmen der »UniCredit-Festspielnacht«
Friedrich Ani liest aus Im Zimmer meines Vaters und aus Ermordung des Glücks

Friedrich Ani
Ermordung des Glücks – Roman

KrimiBestenliste
Inhalt

Das Glück wird ermordet, als der 11-jährige Lennard Grabbe im kalten Novembermünchen nicht nach Hause kommt und 34 Tage später als Mordopfer aufgefunden wird. Exkommissar Jakob Franck, den man bereits aus Der namenlose Tag kennt, überbringt den Eltern die schrecklichste aller Nachrichten – das Glück verschwindet. Aber auch das Glück anderer, mit Lennard in Verbindung stehenden Personen endet abrupt oder wird ermordet.

Während die Sonderkommission auf der Stelle tritt und die Familie keinen Weg findet, mit dem Verlust umzugehen, vergräbt Franck sich bis zur Erschöpfung in Zeugenaussagen und Protokollen, verbringt Stunden am Tatort und bedient sich seiner speziellen Technik der Gedankenfühligkeit – immer in der Hoffnung, das »Fossil«, den einen ausschlaggebenden Faktor zur Aufklärung des Falls, ans Licht zu bringen. Angetrieben wird er dabei nicht nur von dem Bedürfnis, der Familie zu Klarheit zu verhelfen und so ihre Trauer zu lindern, sondern auch von den schmerzhaften Erinnerungen an die ungelösten Mordfälle seiner Karriere.
Nach dem mit dem Deutschen Krimi Preis ausgezeichneten Auftakt der Reihe um Jakob Franck, Der namenlose Tag, folgt nun der langerwartete zweite Teil, Ermordung des Glücks. Friedrich Ani vereint erneut grenzenlose Traurigkeit, menschliche Abgründe und atemlose Spannung in einem an Melancholie kaum zu übertreffenden Roman.

Friedrich Ani
Im Zimmer meines Vaters – Gedichte

Inhalt

Den »Gelegenheitsgedichten« verdankt die Lyrik viele Evergreens. Bei Friedrich Ani ergeben solche Gedichte bewusst aufgreifend musikalisch-worthafte Kompositionen, wenn man die Gelegenheit als aktuelle politische-individuelle Situation versteht, auf die es unmittelbar zu reagieren gilt, sich und das Gegenüber in seiner ganzen Verletzlichkeit zeigt. Ganz unterschiedliche Formen finden diese realistisch-spontanen Klänge: vom gereimten Kurzgedicht über das Prosagedicht bis zum umfangreichen Zyklus.

Melancholie grundiert solche Gedichte

Und wir, die niemals waren, werden
niemals sein. In den Erinnerungen
anderer zieren keine Schattten den
Asphalt,

die Resignation unterlaufen sie jedoch durch ihren ironischen Rhythmus

Nicht weinen, kleiner
Wind, andre Augen
hat der Regen
nicht.

Quelle: Suhrkamp Verlag/Insel Verlag