23. Januar 2018 in Regensburg – Felix Ackermann spricht im Rahmen der Reihe „Regensburger Vorträge zum östlichen Europa“ über „Eine Europäische Universität in Gefahr. Die belarussische Hochschule im litauischen Exil“ (Vortrag)


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Datum/Zeit
Date(s) - 24/01/2018
18:00 - 20:00

Veranstaltungsort
Institut für Ost-und Südosteuropaforschung im WiOS, Raum 017 (EG)

Kategorien


Vortrag
Dienstag, 23.01.2018, 18:00 Uhr
Institut für Ost-und Südosteuropaforschung im WiOS
Landshuter Str. 4
Raum 017 (EG)
93047 Regensburg
»Eine Europäische Universität in Gefahr. Die belarussische Hochschule im litauischen Exil«
Vortrag von Felix Ackermann im Rahmen der Reihe »Regensburger Vorträge zum östlichen Europa«

Felix Ackermann
Mein litauischer Führerschein – Ausflüge zum Ende der Europäischen Union

Inhalt
Was hält Europa heute zusammen? Wie gehen die Menschen in Litauen mit der Freiheit um, die sie vor einem Vierteljahrhundert gewonnen haben? Wie funktioniert die Europäische Union an ihren östlichen Außengrenzen, zwischen Kaliningrad und der Republik Belarus? Statt über diese Fragen am Berliner Schreibtisch nachzudenken, bricht Felix Ackermann 2011 auf, um Gastwissenschaftler in der litauischen Hauptstadt zu werden. Seine Familie erlebt in Wilna ein Europa der ganz praktischen Herausforderungen. Die Kinder lernen Litauisch und werden zu kleinen Patrioten erzogen. Seine Frau bringt eine Tochter zur Welt, die sogleich einen litauischen Personencode erhält. Und er selbst macht endlich doch noch seinen Führerschein in einer Kleinstadt namens Utena.
Der Historiker und Stadtanthropologe Felix Ackermann porträtiert kurzweilig und pointenreich eine mehrsprachige Gesellschaft, deren Aufbruch in eine bessere Zukunft immer wieder empfindlich gestört wird: von den eigenen sowjetischen Gewohnheiten, der Migration Hunderttausender Bürger in den Westen, der russischen Annexion der Krim und von der allgegenwärtigen Auseinandersetzung mit der Vergangenheit.

Quelle: Suhrkamp Verlag/Insel Verlag

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