21. September 2017 in Berlin – Durs Grünbein präsentiert „Zündkerzen“ (Gespräch)


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Datum/Zeit
Date(s) - 21/09/2017
20:00 - 22:00

Veranstaltungsort
Literarisches Colloquium Berlin

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Zündkerzen
Buchpremiere mit Durs Grünbein

Moderation: Cord Riechelmann

Durs Grünbein ist zu Gast mit seinem Lyrikband »Zündkerzen« (Suhrkamp), der 83 Gedichte in den unterschiedlichsten Formen versammelt, variierend in kurzen und langen Zeilen. Es sind Traumstücke, Redepartikel, Prosagedichte, zerbrochene Sonette, Sequenzen wie aus Unfallprotokollen. Jedes dieser Stücke entzündet sein eigenes Leuchten, seine kleine oder größere Epiphanie. »Zündkerzen« sind für Durs Grünbein Dinge – keine Ideen, erst recht keine Konzepte. Zwei Langgedichte ziehen mächtige Stützpfeiler in die Struktur der Sammlung: »Das Photopoem“, die reine Anschauung einer südlichen Metropole sowie »Die Massive des Schlafs«, eine Elegie des musealen Lebens. Es gibt Liebesgedichte, erotisch direkt, ebenso wie Momente der Verlusterfahrung als Demontage der Sonettform. Ein Gedichtzyklus über die Pinie nähert sich reiner Lautmusik und wird zum Verbarium, in dem die Buchstaben tanzen. Den Abend moderiert der Berliner Publizist Cord Riechelmann, dessen Band »Krähen« in der von Judith Schalansky herausgegeben »Naturkunden«-Reihe (Matthes & Seitz) erschien.

Eintritt 8 € / 5 €

Quelle: Literarisches Colloquium Berlin
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Lesung
Donnerstag, 21.09.2017, 20:00 Uhr

LCB

Am Sandwerder 5
14109 Berlin

Buchpremiere
Durs Grünbein liest aus seinem neuen Gedichtband Zündkerzen
Moderation: Cord Riechelmann
Eintritt:

€ 8,- / erm. € 5,-

Inhalt

Zündkerzen ist eine Sammlung von 83 Gedichten in den unterschiedlichsten Formen, variierend in kurzen und langen Zeilen. Es sind Traumstücke, Redepartikel, Prosagedichte, zerbrochene Sonette, Sequenzen wie aus Unfallprotokollen. Jedes dieser Stücke entzündet sein eigenes Leuchten, seine kleine oder größere Epiphanie. Hier schreibt ein Dichter, der keiner Schule angehört, keiner modischen Strömung – ein Beobachter des Realen, neugierig auf die diesseitigen Dinge, hellwach für ihr Verschwinden.

Zwei Langgedichte ziehen mächtige Stützpfeiler in die Struktur der Sammlung – reine Anschauung einer südlichen Metropole: Das Photopoem, Elegie vom musealen Leben: Die Massive des Schlafs. Es gibt Liebesgedichte, erotisch direkt, ebenso wie Momente der Verlusterfahrung als Demontage der Sonettform. Ein Gedichtzyklus über die Pinie nähert sich reiner Lautmusik und wird zum Verbarium, in dem die Buchstaben tanzen.

Zündkerzen sind Dinge, keine Ideen und erst recht keine Konzepte.

Quelle: Suhrkamp Verlag/Insel Verlag

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