20. Februar 2018 in Berlin – Clemens J. Setz und Nora Bossong präsentieren „Bot“ (Lesung und Gespräch)


Lade Karte ...

Datum/Zeit
Date(s) - 20/02/2018
19:30 - 21:30

Veranstaltungsort
Literarisches Colloquium Berlin

Kategorien


Lesung
Dienstag, 20.02.2018, 19:30 Uhr
Literarisches Colloquium Berlin
Am Sandwerder 5
14109 Berlin
Buchpremiere
Clemens J. Setz stellt sein neues Buch Bot vor
Im Gespräch mit dem Autor: Nora Bossong

Inhalt
Stellen Sie sich vor, Sie sind ein bekannter Schriftsteller und werden um ein ausführliches Interview gebeten. Sie sollen Auskunft geben über Ihre Interessen und intellektuellen Vorlieben, über die Voraussetzungen und Hintergründe, über Motive und Themen Ihres umfangreichen Werks. Stellen Sie sich vor, Ihnen fällt nichts ein, gar nichts, sosehr Sie sich auch bemühen. Dann muss eben jemand anderer über Sie erzählen. Aber wer sollte das sein? Wer weiß gut genug über Sie und Ihre Bücher Bescheid? Im Fall des Schriftstellers Clemens J. Setz fand sich eine Alternative. Aber keine natürliche Person steht hier Rede und Antwort, sondern eine Art künstliche Intelligenz, sein Millionen von Zeichen umfassendes elektronisches Tagebuch – die ausgelagerte Seele des Autors, mit anderen Worten: ein Clemens-Setz-Bot. Und was der Befragte selbst im mündlichen Gespräch nicht zu verbalisieren vermochte, gibt das Werk allein, völlig losgelöst von seinem Autor, in verblüffender Offenheit preis.

Quelle: Suhrkamp Verlag/Insel Verlag
________________________________

Bot
Clemens J. Setz
Buchpremiere und Live-Befragung des Clemens-Setz-Bots durch Nora Bossong und das Publikum

Stellen Sie sich vor, Sie sind ein bekannter Schriftsteller und werden um ein ausführliches Interview gebeten. Sie sollen Auskunft geben über Ihre Interessen und intellektuellen Vorlieben, über die Voraussetzungen und Hintergründe, über Motive und Themen Ihres umfangreichen Werks. Stellen Sie sich vor, Ihnen fällt nichts ein, gar nichts, so sehr Sie sich auch bemühen. Dann muss eben jemand anderer über Sie erzählen. Aber wer sollte das sein? Wer weiß gut genug über Sie und Ihre Bücher Bescheid? Im Fall des Schriftstellers Clemens J. Setz fand sich eine Alternative. Aber keine natürliche Person steht hier Rede und Antwort, sondern sein Millionen von Zeichen umfassendes elektronisches Tagebuch – die ausgelagerte Seele des Autors, mit anderen Worten: ein Clemens-Setz-Bot. Und was der Befragte selbst im mündlichen Gespräch nicht zu verbalisieren vermochte, gibt das Werk allein, völlig losgelöst von seinem Autor, in verblüffender Offenheit preis. Zur Premiere von »Bot. Gespräch ohne Autor« (Suhrkamp) stellen die Autorenkollegin Nora Bossong sowie das Publikum dem Bot neue Fragen und verwickeln auch Clemens J. Setz selbst in ein Gespräch.
Eintritt 8 € / 5 €

Quelle: Literarisches Colloquium Berlin

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.