19. Juni 2018 in Berlin – Fiston Mwanza Mujila, Katharina Meyer und Lena Müller präsentieren „Die Tramatisierung des Lebens“ (Gespräch und Lesung)


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Datum/Zeit
Date(s) - 19/06/2018
19:30 - 21:30

Veranstaltungsort
Literarisches Colloquium Berlin

Kategorien


Die Tramatisierung des Lebens
Ein Abend mit Fiston Mwanza Mujila und seinen Übersetzerinnen Katharina Meyer und Lena Müller
Am Saxofon: Ben Kraef
Moderation: Aurélie Maurin

Mit „Tram 83“ (dt. Übersetzung im Zsolnay Verlag, 2016) wurde der kongolesische Schriftsteller Fiston Mwanza Mujila zu einem international gefeierten Autor. Der Roman über den einzigen Nachtclub einer pulsierenden afrikanischen Großstadt fasziniert durch seinen Stoff, seine vielstimmige Komposition, vor allem aber durch den Rhythmus und Drive seiner Sprache. Im vergangenen Jahr wurde der Autor zusammen mit Katharina Meyer und Lena Müller, seinen Übersetzerinnen ins Deutsche, mit dem Internationalen Literaturpreis des HKW ausgezeichnet; zur Zeit verbringt der in Graz lebende Schriftsteller einen Monat als Gastautor im LCB. Wir widmen Fiston Mwanza Mujila, der mit Swahili, Französisch und Deutsch drei Sprachen, wie er es nennt, „bewohnt“, einen Spaziergang durch die Variationen seines Schaffens, erleben ihn im »TOLEDO-Talk« als Interviewer seiner Übersetzerinnen und als Performer im Zusammenspiel mit dem Berliner Saxofonisten Ben Kraef. Mit freundlicher Unterstützung des Auswärtigen Amts.

Eintritt 8 € / 5 €

Quelle: Literarisches Colloquium Berlin
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19.06.2018
Fiston Mwanza Mujila in Berlin
Lesung und Gespräch
Literarisches Colloquium Berlin
Am Sandwerder 5, 14109 Berlin
19:30 Uhr

Fiston Mwanza Mujila
Tram 83
Roman
Aus dem Französischen von Katharina Meyer und Lena Müller
Rhythmisch und rau erzählt Fiston Mwanza Mujila die Geschichte zweier ungleicher Freunde.

Eine heruntergekommene afrikanische Großstadt – wer hierherkommt, hat ein Ziel: Geld machen, egal wie. Das Tram 83 ist der einzige Nachtclub der Stadt, sein pulsierendes Zentrum. Verlierer und Gewinner, Profiteure und Prostituierte, Ex-Kindersoldaten und Studenten, sie alle treffen in dieser Höhle aufeinander, um zu essen, zu tanzen, um sich zu betrinken und sich zu vergessen. Hier, an diesem von Kriegen und Korruption gezeichneten Ort, treffen sich auch zwei ungleiche Freunde wieder: Lucien, der Schriftsteller, findet auf der Flucht vor Erpressung und Zensur Schutz bei Requiem, der sich durch das Leben gaunert.

Rhythmisch und rau erzählt Fiston Mwanza Mujila die Geschichte zweier ungleicher Freunde.

Quelle: Unionsverlag