18. April 2018 in Berlin – Nina West, Lina Meruane und Samanta Schweblin präsentieren „Der Sehnerv der Literatur“ (Lesung)


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Datum/Zeit
Date(s) - 18/04/2018
19:30 - 21:30

Veranstaltungsort
Literarisches Colloquium Berlin

Kategorien


Der Sehnerv der Literatur
Lina Meruane und Samanta Schweblin
Moderation: Eva Bonné
Lesung der Übersetzung: Nina West

Mit Lina Meruane und Samanta Schweblin leben derzeit zwei der interessantesten Schriftstellerinnen Lateinamerikas in Berlin. Von beiden sind neue Bücher in deutscher Übersetzung erschienen: In »Sieben leere Häuser« (aus dem Spanischen von Marianne Gareis, Suhrkamp Verlag) zeigt sich Samanta Schweblin einmal mehr als Meisterin der kurzen Form und als „Virtuosin der Verstörung“ (New York Times), die unsere Ängste und kollektiven Alpträume in lakonischer Sprache seziert. Die Chilenin Lina Meruane ist mit einem Stipendium des DAAD-Künstlerprogramms von New York nach Berlin gekommen. »Rot vor Augen« (aus dem Spanischen von Susanne Lange, Arche Verlag) ist ein autofiktionales Buch über eine plötzliche Erblindung und erzählt, was es heißt, wenn schlagartig die gewohnte Orientierung fehlt, nur noch Erinnerungsbilder sichtbar sind und die übrigen Sinne verrückt spielen. In beiden Romanen treten existenzielle Fragen in den Vordergrund: Was geschieht, wenn wir merken, dass wir nicht Herren im eigenen Haus sind? Wie sehr ist der Körper Ausdruck der Seele einer Person? Eva Bonné führt das Gespräch.
Eintritt 8 € / 5 €

Quelle: Literarisches Colloquium Berlin
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Lesung
und Gespräch
Mittwoch, 18.04.2018, 19:30 Uhr
Literarisches Colloquium Berlin
Am Sandwerder 5
14109 Berlin
Samanta Schweblin liest aus Sieben leere Häuser
Außerdem mit Lina Meruane
Moderation: Eva Bonné
Lesung der Übersetzung: Nina West

Samanta Schweblin
Sieben leere Häuser – Erzählungen

SWR-Bestenliste

Inhalt
Eine Frau kehrt in ihr ehemaliges Zuhause zurück, um ihre Kinder mitzunehmen, doch die sind verschwunden und stattdessen sieht sie die Eltern ihres Exmanns im Garten tanzen, nackt und kreischend wie wilde Tiere. Ein Mann und seine Tochter durchstreifen die Nachbarschaft, brechen in Häuser ein und stehlen persönliche Gegenstände, und als sie schließlich gefasst werden, eskaliert die Situation in unvorstellbarer Weise. Eine alte Frau wird von ihren Nachbarn auf perfide Weise bedroht – oder hat sie gar keine Nachbarn mehr?
Sieben leere Häuser seziert unsere Ängste und die kollektiven Alpträume unserer Zeit und lässt uns an dem zweifeln, was wir Normalität nennen. Sosehr wir uns auch dagegen wehren, in diesen meisterhaft lakonischen Erzählungen kommen wir dem Unheimlichen bedrohlich nahe.
Samanta Schweblin ist eine »Virtuosin der Verstörung« (New York Times). Sie führt uns durch sieben bewohnte und doch geisterhaft leere Häuser. Dorthin, wo das Alltägliche von den Schreckensgebilden unserer Fantasie kaum zu unterscheiden ist.

Quelle: Suhrkamp Verlag/Insel Verlag

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