15. Mai 2018 in Berlin – Daniel Galera und Leo Solter präsentieren „So enden wir“ (Lesung)


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Datum/Zeit
Date(s) - 15/05/2018
19:30 - 21:30

Veranstaltungsort
Literarisches Colloquium Berlin

Kategorien


So enden wir
Lesung: Daniel Galera
Moderation: Peter Burghardt
Lesung und Übersetzung: Leo Solter

»So enden wir« (Suhrkamp Verlag), der neue Roman des brasilianischen Autors Daniel Galera, zeichnet ein Generationenporträt des heutigen Brasiliens. Erzählt werden die Lebenswege einer Freundesgruppe um den genialischen Schriftsteller Duke, der einem Raubüberfall zum Opfer gefallen ist. Am Grab ihres ehemaligen Gefährten kommen Aurora, Antero und Emiliano nach einer gefühlten Ewigkeit wieder zusammen, schauen zurück, ziehen Bilanz. Galeras Desillusionsroman – Wirtschaftskrise und der politische Klimawandel in Brasilien ziehen tiefe Spuren in die Lebenswege der Protagonisten – ist zugleich ein literarischer Versuch über menschliche Nähe, erzählt vor dem Hintergrund der von Hitze und Streiks paralysierten Stadt Porto Alegre im WM-Jahr 2014. Peter Burghardt, langjähriger Lateinamerika-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung, moderiert die Veranstaltung, Leo Solter liest aus der Übersetzung von Nicolai von Schweder-Schreiner.

Eintritt 8 € / 5 €

Quelle: Literarisches Colloquium Berlin
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Lesung
und Gespräch
Dienstag, 15.05.2018, 19:30 Uhr

Literarisches Colloquium Berlin

Am Sandwerder 5
14109 Berlin

Buchpremiere
Daniel Galera stellt seinen neuen Roman So enden wir vor
Moderation: Peter Burghardt
Lesung der Übersetzung: Leo Solter
Eintritt:

€ 8,- / € 5,-

Inhalt

Sie waren unsterblich – damals, Ende der Neunziger, wütend und voller Aufbruch, drei Jungs und eine Frau, Protagonisten der neuen Gegenkultur aus späten Punks, krassen Künstlern und digitalen Bohemiens. Allen voran Duke, riesiges Schriftstellertalent, genialisch, unnahbar. Jetzt ist Duke tot, zufälliges Opfer eines Raubüberfalls, es ist das Jahr 2014 und Porto Alegre wie paralysiert von der sengenden Hitze und dem Streik.

Am Grab ihres alten Mitstreiters kommen Aurora, Antero und Emiliano zusammen, nach einer gefühlten Ewigkeit wie Fremde. Unweigerlicher Blick zurück: Wie war das früher, und was ist aus ihnen geworden, aus den Idealen, Lebensplänen, Hoffnungen? Und: Wer war dieser Duke wirklich? War er ihr Freund? Oder hat er sie nicht doch bloß für seine Zwecke benutzt? Die immer skurrilere Suche nach einer Antwort führt die drei zu einer Hinterlassenschaft, die so berührend wie erschütternd ist.

Was gibt dem Leben Halt, wenn das Wünschen nicht mehr hilft? Daniel Galera hat einen virtuos agilen, unerschrockenen Generationen- und Gegenwartsroman geschrieben. Über Auf- und Abbrüche, über Ankünfte und Verlorenheiten und über das ungelöste – vielleicht unlösbare? – Geheimnis menschlicher Nähe.

Quelle: Suhrkamp Verlag/Insel Verlag