14. März 2018 in Düsseldorf – Irmgard Keun präsentiert „Kind aller Länder“ (Lesung)


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Datum/Zeit
Date(s) - 14/03/2018
20:00 - 22:00

Veranstaltungsort
Zentralbibliothek

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Irmgard Keun: „Kind aller Länder“
20:00 Uhr
Zentralbibliothek
Bertha-von-Suttner-Platz 1
Tel. 0211 – 8994027
Eintritt frei

Szenische Lesung
Im Exil in Ostende begann Irmgard Keun eine leidenschaftliche Affäre mit Joseph Roth. 1938 erscheint „Kind aller Länder“ in Amsterdam. Darin lässt Keun die zehnjährige Kully in einem ungekünstelten Erzählton, kindlich naiv und doch erstaunlich abgeklärt von ihrem Leben in der Emigration erzählen. Sie nimmt uns mit auf ihre rast- und heimatlose, abenteuerliche Flucht quer durch Europa und bis nach Amerika. „Kind aller Länder“ gibt tiefe Einblicke in die Situation der Emigranten in Europa. Gleichzeitig ist der Roman ein anrührendes Porträt des Paars Joseph Roth und Irmgard Keun.
Irmgard Keun, geboren 1905 in Berlin, wurde 1931 mit ihrem ersten Roman „Gilgi, eine von uns“ schlagartig berühmt. Der Verkaufserfolg ihres zweiten Romans „Das kunstseidene Mädchen“ hält bis heute an. Nach dem Verbot ihrer Bücher und der Ablehnung ihrer Aufnahme in die Reichsschrifttumskammer ging Keun ins Exil, kehrte 1940 zurück nach Deutschland, wo sie bis 1945 in der Illegalität lebte. 1979 erlebte sie ihre späte Wiederentdeckung und starb 1982 in Köln.
Petra Kuhles und Christiane Lemmsind renommierte und erfahrene Theater-Schauspielerinnen, die unter anderem viele Jahre am Düsseldorfer Schauspielhaus zu sehen waren. In jüngerer Zeit treten sie häufig zusammen mit eigens von ihnen konzipierten und inszenierten Text-Performances auf.

Quelle: Literaturstadt Düsseldorf

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