14. Februar 2018 in Düsseldorf – Sylvia Geist und Farhad Showghi präsentieren ihr Werk (Gespräch)


Lade Karte ...

Datum/Zeit
Date(s) - 14/02/2018
19:30 - 21:30

Veranstaltungsort
onomato künstlerverein e.V.

Kategorien


Poetische Begegnungen: Sylvia Geist trifft Farhad Showghi
19:30 Uhr
onomato künstlerverein
Birkenstraße 97
40233 Düsseldorf
Eintritt:3,-€/2,. €, Mitglieder frei

Sylvia Geist, 1963 in Berlin geboren, wählte schon für ihr Studium der Chemie, Germanistik und Kunstgeschichte die ungewöhnliche Kombination von Natur- und Geisteswissenschaften. In ihrer Lyrik erweist sie sich als wandlungsreiche Zauberin eigenwillig fremder Welten, die auch wenn sie wieder erkennbar und vertraut beginnen, in bizarre, teils auch beunruhigende, immer aber magisch verwandelte Gegenden aufbrechen in einer Sprache, die oft nur durch geringe Verrückungen größtmögliche Irritationen bewirkt. In ihrer Poesie gibt es die »Schlangensilbe«, »das Zwielicht in den Wörtern« und »Göttergehminuten«.
Farhad Showghi, 1961 in Prag geboren, in der BRD und im Iran aufgewachsen, arbeitet seit 1989 als Psychotherapeut, Autor und Übersetzer in Hamburg. Seine verdichteten Texte, die meist als poetische Prosa verfasst sind, tasten den menschlichen Körper ab, greifen kleine Bewegungen der Füße, der Hände, der Fingerspitzen auf, probieren Gesichter und Mienen aus und frappieren immer wieder mit noch nie gehörten Wortkombinationen: wie stellen wir uns ein »Picknick mit der Schulter« vor? was ist ein »Packwunder«? und wie »zerbricht« man »einige Farben in die Helligkeit«?
Dieser Lyrikabend verspricht mit zwei exzentrischen Wortspielern, deren Lyrik uns doch so nah, ja geradezu auf den Leib rückt, eine poetische Begegnung voller überraschender Bewegungen, emotionaler Intensitäten und plötzlich geöffneter neuer Räume. Durch die Verleihung des renommierten Peter Huchel Preises an Farhad Showghi vor wenigen Tagen erfährt er eine zusätzliche Nobilitierung.

(…) das Gelichter jagte einem unter die Lider weiße kreisende Stunden klänge nach etwas, das uns nicht erreichte
Sylvia Geist aus „Jerichokaleidoskop“

(…) Ein Fingerbreit Licht für eine ganze Handels- karawane. Das sage ich langsam und zertrete kein Glas.
Farhad Showghi aus „Das Zimmer 5“

Quelle: Literaturstadt Düsseldorf

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.