02. November 2017 in Berlin – Attila Bartis liest aus „Das Ende“ (Lesung und Gespräch)


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Datum/Zeit
Date(s) - 02/11/2017
20:00 - 22:00

Veranstaltungsort
daadgalerie Studio, 1. OG

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Lesung
und Gespräch
Donnerstag, 02.11.2017, 20:00 Uhr

daadgalerie Studio

Oranienstraße 161
1.OG
10969 Berlin

Berliner Buchpremiere: Attila Bartis liest aus Das Ende
Moderation: Lothar Müller
Lesung des deutschen Textes: Frank Arnold

Eine gemeinsame Veranstaltung des Berliner Künstlerprogramms des DAAD und des Suhrkamp Verlags

Inhalt

András Szabad wächst in einer ungarischen Kleinstadt auf, innig geliebt von seiner Mutter, einer Bibliothekarin. 1956 wird sein Vater wegen Teilnahme am Aufstand verhaftet. Als er nach drei Jahren völlig gebrochen nach Hause kommt, stirbt die Mutter – das Ende einer Kindheit. Mit dem Vater zieht er nach Budapest, und András entdeckt das Fotografieren. Die Kamera wird seine Leidenschaft, das Organ, mit dem er der Welt auflauert, sie sich vom Leib hält und aufs Bild bannt. Nie lässt er sie los, die Kamera ist immer dabei, auch wenn er sich verliebt.

Als er Jahrzehnte später vom Unfalltod Évas erfährt, einer nach Amerika emigrierten Pianistin, mit der ihn eine Amour fou verband, beginnt er sein Leben niederzuschreiben – kurze Episoden, gestochen scharfe Dialoge, wie in einem Kammerspiel. Eine unheimliche Kälte und Einsamkeit durchweht diesen Künstlerroman, der um die Frage kreist, woher die Gewalt und die Verletzlichkeit kommen, die András in sich spürt.

»Schöner hat lange niemand mehr von der Düsternis erzählt«, schrieb die FR über Attila Bartis und seinen Roman Die Ruhe. »Unerklärlich die atemberaubende Stilsicherheit« (ZEIT) des jungen Autors, seine »Leichtigkeit im Umgang mit der Last der Geschichte« (NZZ). Fünfzehn Jahre hat Attila Bartis an seinem nächsten Roman gearbeitet: Das Ende ist sein opus magnum: ein Werk, das mit unerbittlicher Genauigkeit von erotischer Abhängigkeit, Lüge und Erpressung erzählt.

Quelle: Suhrkamp Verlag/Insel Verlag

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