02. März 2018 in Berlin – Martin Geck, Gerd Koenen, Andreas Reckwitz und Bernd Roeck präsentieren ihre Werke (Gespräch)


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Datum/Zeit
Date(s) - 02/03/2018
19:30 - 21:30

Veranstaltungsort
Literarisches Colloquium Berlin

Kategorien


Preis der Leipziger Buchmesse 2018 (II)
Die Nominierten der Kategorie Sachbuch
Mit Martin Geck, Gerd Koenen, Andreas Reckwitz und Bernd Roeck
Moderation: Andrea Gerk und Thorsten Jantschek

In der Kategorie Sachbuch sind Martin Geck, Gerd Koenen, Andreas Reckwitz, Karl Schlögel und Bernd Roeck für den 14. Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Vier der Autoren stellen sich im LCB dem Berliner Publikum vor. Karl Schlögel, der mit »Das sowjetische Jahrhundert« (C. H. Beck) eine fesselnde Archäologie des Kommunismus vorgelegt hat, kann leider nicht anwesend sein. Erleben können wir Martin Geck, der in »Beethoven. Der Schöpfer und sein Universum« (Siedler) den Komponisten im Spiegel überraschender geistesgeschichtlicher Konstellationen porträtiert. Gerd Koenens »Die Farbe Rot« (C. H. Beck) durchleuchtet die Ursprünge und Geschichte des Kommunismus, Andreas Reckwitz untersucht in »Die Gesellschaft der Singularitäten« (Suhrkamp) spätmoderne Gesellschaften, die das Authentische feiern. Bernd Roeck schließlich entfaltet in »Der Morgen der Welt« (C. H. Beck) ein beeindruckendes Panorama der Renaissance. Im Anschluss lädt die Leipziger Buchmesse zu Wein und kleinen Snacks.
Eine Veranstaltung der Leipziger Buchmesse in Zusammenarbeit mit Deutschlandfunk Kultur und dem LCB. Sendetermin: 4. März, 00:05 bis 1.00 Uhr, Deutschlandfunk Kultur.
Eintritt frei

Preis der Leipziger Buchmesse 2018
Deutschlandfunk Kultur

Quelle: Literarisches Colloquium Berlin
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Buchpräsentation
Freitag, 02.03.2018, 19:30 Uhr
Literarisches Colloquium Berlin
Am Sandwerder 5
14109 Berlin
Vorstellung der in der Kategorie »Sachbuch« nominierten AutorInnen
Andreas Reckwitz präsentiert Die Gesellschaft der Singularitäten

Außerdem mit Martin Geck, Gerd Koenen und Bernd Roeck
Moderation: Andrea Gerk und Christian Rabhansl

Andreas Reckwitz
Die Gesellschaft der Singularitäten – Zum Strukturwandel der Moderne

Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2018
Sachbuch-Bestenliste
Inhalt
Das Besondere ist Trumpf, das Einzigartige wird prämiert, eher reizlos ist das Allgemeine und Standardisierte. Der Durchschnittsmensch mit seinem Durchschnittsleben steht unter Konformitätsverdacht. Das neue Maß der Dinge sind die authentischen Subjekte mit originellen Interessen und kuratierter Biografie, aber auch die unverwechselbaren Güter und Events, Communities und Städte. Spätmoderne Gesellschaften feiern das Singuläre.
Ausgehend von dieser Diagnose, untersucht Andreas Reckwitz den Prozess der Singularisierung, wie er sich zu Beginn des 21. Jahrhunderts in Ökonomie, Arbeitswelt, digitaler Technologie, Lebensstilen und Politik abspielt. Mit dem Anspruch einer Theorie der Moderne zeigt er, wie eng dieser Prozess mit der Kulturalisierung des Sozialen verwoben ist, welch widersprüchliche Dynamik er aufweist und worin seine Kehrseite besteht. Die Gesellschaft der Singularitäten kennt nämlich nicht nur strahlende Sieger. Sie produziert auch ihre ganz eigenen Ungleichheiten, Paradoxien und Verlierer. Ein wegweisendes Buch.

Quelle: Suhrkamp Verlag/Insel Verlag

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