11. September 2018 in Berlin – Omar Robert Hamilton, Scott Anderson, Laila Soueif sprechen über „Ägypten nach der Revolution“ (Gespräch und Diskussion)


Lade Karte ...

Datum/Zeit
Date(s) - 11/09/2018
18:00 - 19:00

Veranstaltungsort
silent green Kulturquartier

Kategorien


ÄGYPTEN NACH DER REVOLUTION – LAILA SOUEIF [ÄGYPTEN], OMAR ROBERT HAMILTON [ÄGYPTEN] UND SCOTT ANDERSON [USA]
11.09.2018 18:00 Uhr
Reflections
Silent Green
Autoren: Omar Robert Hamilton, Scott Anderson, Laila Soueif
Moderation: Stefan Weidner
Preis: 8 Euro / ermäßigt 6 / Schüler 4
Ticketinfos: http://literaturfestival.com/festival/tickets
Ticket online kaufen: https://shop.berlinerfestspiele.de/online/index.php3?shopid=2&wes=empty_session&language=1&gotoperformance=2002

Gut sieben Jahre nach dem Beginn des Arabischen Frühlings und der Revolution in Kairo ist von der Aufbruchstimmung nicht viel übrig geblieben. Die Menschenrechtsaktivistin Laila Soueif, der Journalist und Autor des Buches »Stadt der Rebellion« Omar Robert Hamilton und der Autor des Buches »Zerbrochene Länder« Scott Anderson sprechen über enttäuschte Hoffnungen und die derzeitige politische und gesellschaftliche Situation.
Gespräch [Englisch]

Quelle: Internationales Literaturfestival Berlin
_________________________________________________
Gespräch
Dienstag, 11.09.2018, 18:00 Uhr
silent green Kulturquartier
Gerichtstraße 35
13347 Berlin
Im Rahmen des »ilb – internationales literaturfestival berlin«
Diskussion zum Thema »Egypt After the Revolution«
mit Scott Anderson, Laila Soueif und Omar Robert Hamilton
Moderation: Stefan Weidner
Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.
Eintritt:
€ 8,- / erm. € 6,- / Schüler € 4,-

Scott Anderson
Zerbrochene Länder – Wie die arabische Welt aus den Fugen geriet

Inhalt
»Manchmal fließt die Geschichte der Menschheit bedächtig vor sich hin, manchmal bewegt sie sich sehr schnell.« Diesen Satz formulierte Muammar al-Gaddafi 2002 gegenüber Scott Anderson. Tatsächlich hat sich die Geschichte im Nahen Osten überschlagen, seit die USA 2003 im Irak einmarschiert sind: 2011 weckte der Arabische Frühling Hoffnungen, doch bald versanken Länder wie Syrien und der Irak im Chaos, von dem wiederum der Islamische Staat profitierte. Millionen Menschen flohen aus Syrien in Nachbarstaaten und nach Europa.
Anhand der Erlebnisse von sechs Menschen schildert Anderson die Geschichte einer zerbrechenden Region. Er begleitet den jungen Iraker Wakaz, der sich vorübergehend dem IS anschließt, Laila, die Witwe eines prominenten ägyptischen Menschenrechtsanwalts, deren Sohn innerhalb kurzer Zeit von drei Regimes inhaftiert wird, und Majd, den seine Flucht von Homs über das Mittelmeer bis nach Dresden führt. Illustriert wird Andersons Großreportage mit Aufnahmen des renommierten Fotografen Paolo Pellegrin. Ein einmaliges zeitgeschichtliches Dokument.

Quelle: Suhrkamp Verlag/Insel Verlag