09. September 2018 in Berlin – Scott Anderson und Laila Soueif sprechen über „Zerbrochene Länder“ (Gespräch)


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Datum/Zeit
Date(s) - 09/09/2018
18:00 - 19:00

Veranstaltungsort
Haus der Berliner Festspiele, Seitenbühne

Kategorien


SCOTT ANDERSON [USA] UND LAILA SOUEIF [ÄGYPTEN]: ZERBROCHENE LÄNDER
09.09.2018 18:00 Uhr
Reflections
Haus der Berliner Festspiele
Seitenbühne
Autoren: Scott Anderson, Laila Soueif
Moderation: Stefan Weidner
Preis: 8 Euro / ermäßigt 6 / Schüler 4
Ticketinfos: http://literaturfestival.com/festival/tickets
Ticket online kaufen: https://shop.berlinerfestspiele.de/online/index.php3?shopid=2&wes=empty_session&language=1&gotoperformance=1873

Zahlreiche Länder des Nahen Osten versinken derzeit in Gewalt und Chaos. In »Zerbrochene Länder« schildert der amerikanische Schriftsteller und Kriegsberichterstatter Scott Anderson anhand der Geschichten von sechs Menschen aus Syrien, Libyen, der Region Kurdistan, dem Irak und Ägypten die Tragweite der Entwicklung. Eine von ihnen ist die Professorin und Menschenrechtsaktivistin Laila Soueif aus Kairo, deren Sohn innerhalb kurzer Zeit von drei Regimes inhaftiert wurde. Im Gespräch gehen Anderson und Soueif der Frage nach, »wie die arabische Welt aus den Fugen geriet«.

Gespräch [Englisch]

Quelle: Internationales Literaturfestival Berlin
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Buchpräsentation
Sonntag, 09.09.2018, 18:00 Uhr

Haus der Berliner Festspiele
Seitenbühne

Schaperstraße 24
10719 Berlin

Im Rahmen des »ilb – internationales literaturfestival berlin«
Scott Anderson präsentiert Zerbrochene Länder im Gespräch mit Laila Soueif
Moderation: Stefan Weidner
Eintritt:

€ 8,- / erm. € 6,- / Schüler € 4,-

Scott Anderson
Zerbrochene Länder – Wie die arabische Welt aus den Fugen geriet

Inhalt

»Manchmal fließt die Geschichte der Menschheit bedächtig vor sich hin, manchmal bewegt sie sich sehr schnell.« Diesen Satz formulierte Muammar al-Gaddafi 2002 gegenüber Scott Anderson. Tatsächlich hat sich die Geschichte im Nahen Osten überschlagen, seit die USA 2003 im Irak einmarschiert sind: 2011 weckte der Arabische Frühling Hoffnungen, doch bald versanken Länder wie Syrien und der Irak im Chaos, von dem wiederum der Islamische Staat profitierte. Millionen Menschen flohen aus Syrien in Nachbarstaaten und nach Europa.

Anhand der Erlebnisse von sechs Menschen schildert Anderson die Geschichte einer zerbrechenden Region. Er begleitet den jungen Iraker Wakaz, der sich vorübergehend dem IS anschließt, Laila, die Witwe eines prominenten ägyptischen Menschenrechtsanwalts, deren Sohn innerhalb kurzer Zeit von drei Regimes inhaftiert wird, und Majd, den seine Flucht von Homs über das Mittelmeer bis nach Dresden führt. Illustriert wird Andersons Großreportage mit Aufnahmen des renommierten Fotografen Paolo Pellegrin. Ein einmaliges zeitgeschichtliches Dokument.

Quelle: Suhrkamp Verlag/Insel Verlag