06. September 2018 in Berlin – Esther Kinsky präsentiert „Hain“ (Lesung und Gespräch)


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Datum/Zeit
Date(s) - 06/09/2018
21:00 - 23:00

Veranstaltungsort
Haus der Berliner Festspiele, Mittelbühne

Kategorien


ESTHER KINSKY [D]: HAIN. GELÄNDEROMAN
06.09.2018 21:00 Uhr
Literaturen der Welt
Haus der Berliner Festspiele
Autor: Esther Kinsky
Moderation: Knut Elstermann
Preis: 8 Euro / ermäßigt 6 / Schüler 4
Ticketinfos: http://literaturfestival.com/festival/tickets
Ticket online kaufen: https://shop.berlinerfestspiele.de/online/index.php3?shopid=2&wes=empty_session&language=1&gotoperformance=1899

In ihrem mehrfach ausgezeichneten Roman »Hain« bereist die Ich-Erzählerin, deren Partner kürzlich verstorben ist, verschiedene Orte und Landschaften in Italien sowie in ihrer eigenen Erinnerung. Dabei entlocken ihr einfühlsamer, präziser Blick und ihr ausdifferenziertes Vokabular noch dem entlegensten Winkel verborgene Schönheiten. »So viel Abwesenheit in der Anwesenheit der Wörter war selten, und es ist eine große Kunst.« [Hubert Winkels, Süddeutsche Zeitung]

Lesung & Gespräch
[Deutsch]

Quelle: Internationales Literaturfestival Berlin
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Lesung
und Gespräch
Donnerstag, 06.09.2018, 21:00 Uhr

Haus der Berliner Festspiele
Mittelbühne

Schaperstraße 24
10719 Berlin

Im Rahmen des 18. ilb vom 5.-15. September 2018
Esther Kinsky liest aus Hain
Moderation: Knut Elstermann
Eintritt:

€ 8,- / erm. € 6,- / Schüler € 4,-

Esther Kinsky
Hain – Geländeroman

Ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2018
Platz 1 der SWR-Bestenliste
Platz 1 der ORF-Bestenliste
Geländeroman

Drei Reisen unternimmt die Ich-Erzählerin in Esther Kinskys Geländeroman. Alle drei führen sie nach Italien, doch nicht an die bekannten, im Kunstführer verzeichneten Orte, nicht nach Rom, Florenz oder Siena, sondern in abseitige Landstriche und Gegenden – nach Olevano Romano etwa, einer Kleinstadt in den Hügeln nordöstlich der italienischen Hauptstadt gelegen, oder in die Valli di Comacchio, die Lagunenlandschaft im Delta des Po, halb von Vögeln beherrschte Wasserwelt, halb dem Wasser abgetrotztes Ackerland. Zwischen diesen beiden Geländeerkundungen im Gebirge und in der Ebene führt die dritte Reise die Erzählerin zurück in die Kindheit: Wie bruchstückhafte Filmsequenzen tauchen die Erinnerungen an zahlreiche Fahrten durch das Italien der Siebzigerjahre auf, dominiert von der Figur des Vaters.

Esther Kinskys Streifzüge und Wanderungen – im Gedächtnis ebenso wie gehend oder fahrend in der Gegenwart – sind Italienische Reisen eigener Art. Sie erkunden mit allen Sinnen äußeres Terrain und führen doch ins Innere, zu Abbrüchen der Trauer und des Schmerzes und zu Inseln des Trostes. Der einfühlsame, präzise Blick der Reisenden entlockt jedem Gelände, was eigentlich im Verborgenen liegt: Geheimnis und Schönheit.

Quelle: Suhrkamp Verlag/Insel Verlag