04. Oktober 2018 in Berlin – Chantal Mouffe spricht im Rahmen der internationalen Konferenz „Concerning Matters and Truths. Postmodernism’s Shifts and the Left-Right Divide“ zum Thema „Agonistic Democracy and Left Populism: An Hegemonic Approach“ (Vortrag)


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Datum/Zeit
Date(s) - 04/10/2018
19:00 - 21:00

Veranstaltungsort
Haus der Kulturen der Welt

Kategorien


Vortrag
Donnerstag, 04.10.2018, 19:00 Uhr

Haus der Kulturen der Welt

John-Foster-Dulles-Allee 10
10557 Berlin

Im Rahmen der internationalen Konferenz »Concerning Matters and Truths. Postmodernism’s Shifts and the Left-Right Divide«
Chantal Mouffe hält eine Keynote zum Thema »Agonistic Democracy and Left Populism: An Hegemonic Approach«

Eine Veranstaltung des Graduiertenkollegs der Universität Konstanz unter der Leitung von Albrecht Koschorke in Kooperation mit Karin Harrasser (Kunstuniversität Linz) und dem Haus der Kulturen der Welt
Eintritt:

Anmeldung unter concerningmatters@uni-konstanz.de

Chantal Mouffe
Für einen linken Populismus

Inhalt

Kann es das geben, einen guten, linken Populismus? Chantal Mouffe vertritt die Auffassung, dass dies möglich und sogar notwendig ist – eine Position, die ihr auch Kritik eingetragen hat. Führt das nicht zu einer gefährlichen Emotionalisierung? Läuft das nicht ebenfalls auf eine Unterscheidung zwischen gutem Volk und bösem Establishment hinaus? Politik, so Mouffe, funktioniere nun einmal über konfrontative Wir/sie-Konstruktionen; und ja, es gebe eine Art »Oligarchie«, die eine Verwirklichung demokratischer und ökologischer Ziele verhindere. Dies mache klare politische Alternativen und neue progressive Allianzen erforderlich. Eine so präzise wie provokante Intervention, die angesichts der Krise sozialliberaler Parteien und der Debatte um »Identitätspolitik« für Gesprächsstoff sorgen wird.

Quelle: Suhrkamp Verlag/Insel Verlag